Arbeitskreis Ökumene

Boot mit Linde

Ökumenische Partnerschaftsvereinbarung zwischen Johannis und St. Josef auf dem Lindenhof abgeschlossen

Soweit die Lindenhöfer zurückblicken, gibt es eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen den beiden örtlichen Gemeinden, der Johannis- und der St. Josef-Gemeinde -  seit der Kriegs- und Nachkriegszeit und in den vergangenen 50 Jahren.

Diese Zusammenarbeit war immer eine Sache der Pfarrer bzw. der Pfarrerinnen vor Ort, aber auch der vielen Angehörigen beider Gemeinden, die hier wohnen: Ökumenische Gottesdienste, der monatlich sich treffende Bibelkreis, der Besuch der Gemeindefeste, gemeinsame Ausflüge, seit einigen Jahren der ökumenische Pfingstmontag und vieles mehr.

 

Beim Lanz-Park-Fest 2012 haben die Vertreter von St. Josef und Johannis eine ökumenische Partnerschaftsvereinbarung unterzeichnet:

  • Gemeinsam ist den katholischen und evangelischen Christen die Taufe, zu der sie sich bekennen – getragen von der Bitte Jesu Christi "… dass sie alle eins seien."
  • Alle können sich im ökumenischen Miteinander in ihrer Verschiedenheit kennen lernen, bereichern lassen und voneinander lernen – im Leben der beiden Gemeinden und in all ihren Bereichen.
  • Den begonnenen Weg, diese Gemeinschaft zu vertiefen, soll in den Gottesdiensten und im Gebet fortgesetzt, weiterentwickelt und vertieft werden – durch gegenseitige Einladungen und gemeinsames Feiern.
  • Die Gemeinden informieren sich und sprechen sich ab auf den verschiedenen Ebenen und in den unterschiedlichen Arbeitsgebieten.
  • Sie handeln gemeinsam, wo die rechtlichen und tatsächlichen Voraussetzungen gegeben sind.
  • Der gegenseitige Dialog, auch das Gespräch in strittigen Fragen des Glaubens und der Ethik wird fortgesetzt.
  • Unsere Partnerschaft ist offen für andere christliche Gemeinden.

 

Diese Vereinbarung wurde durch Pfarrerin Susanne Komorowski und Pfarrer Martin Wetzel sowie durch die Vertreter des Pfarrgemeinderates St. Josef und des Ältestenkreises von Johannis beim Lanz-Park-Fest öffentlich unterzeichnet. Dies soll deutlich machen, dass die Angehörigen der Gemeinden auf diese Weise auch einen Beitrag leisten möchten für den Lindenhof und die Menschen, die hier wohnen. Deshalb wird die Vereinbarung nicht einfach nur eine Beschreibung des bisher Erreichten sondern vor allem Auftrag für die Zukunft sein.

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