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Liebe Gemeinde,

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Warum muss es dieser Leidensmann sein? Hätten sie nicht ein anderes Foto aussuchen können als Titelbild für den neuen Gemeindebrief? Der ausgemergelte Körper, die verdrehten Arme, nur Haut und Knochen ist er, und übersät mit Wunden… Jetzt kommt doch der Frühling, das Leben kehrt zurück. Dieser Gekreuzigte mag ja kunsthistorisch und künstlerisch von großem Interesse sein, aber schön ist er nicht gerade. Und Freude kommt da auch keine auf. Muss man sowas zeigen?

Muss man nicht, aber wir wollen. Wir wollen es zeigen, das ganze Leben. Und das Leiden und die Verzweiflung nicht ausklammern, gerade in den 7 Wochen der Passionszeit, die jetzt vor uns liegen. Haben Sie denn auch die prächtige Ausgestaltung jener Kirche in Bergamo gesehen? Auf jeden Quadratzentimeter ist dort Sorgfalt verwendet worden. Blumen, Girlanden, Engel, die Schönheit der Schöpfung zeigt sich in den vergoldeten Ornamenten.

Das ganze Leben zeigen. Nichts aussparen. Das könnte ein gutes Motto für unseren kirchlichen Auftrag und unser Tun in der Gemeinde sein. Und an vielen Stellen versuchen wir das. Sie mit Ihrem Engagement für die Vesperkirche im Januar (stolze 72 Kuchen sind am Ende zusammengekommen: Herzlichen Dank dafür!) und sicherlich am 25. März auch wieder für die Sonntagseinladung (Näheres s. S.10). Mit unseren unterschiedlichen Gottesdiensten, die auch verschiedene Bedürfnisse ansprechen. Einer kommt in diesem Jahr dazu: Mit „Gemeinde auf dem Weg – Abendmahl im Heim“ probieren wir einen Brückenschlag aus: miteinander am andern Ort, im Pflegeheim Gottesdienst feiern. Das ganze Leben zeigen: Wir feiern gern und viel an Johannis. Dazu gehört auch der Abschied von bald-nicht-mehr-Lehrvikar Pascal Würfel am 25. Februar mit Gottesdienst und anschließendem Kirchenkaffee – lassen Sie sich diesen Termin nicht entgehen! Ebensowenig wie das Herzlich Willkommen für die neue Lehrvikarin Sarah Klause am 11. März um 11 Uhr im Mittagsgottesdienst. Das ganze Leben zeigen – und gezeigt bekommen: Das ist auch eine gute Beschreibung für das, um das es im Besuchskreis geht. Derzeit „schwächelt“ diese wichtige Arbeit unserer Gemeinde durch Umzug und Erkrankung einiger Mitglieder leider. Überlegen Sie einmal, ob Sie ein wenig Zeit erübrigen können und wollen für Begegnungen auf dem Lindenhof und zu unserem Team dazu stoßen. Am 07. Februar um 19 Uhr ist das nächste Treffen im Pfarramt, in dem wir eine Neuausrichtung der Besuchsarbeit andenken wollen.

„Zeig dich! 7 Wochen ohne Kneifen“ – so heißt schließlich das diesjährige Motto der Fastenaktion der Evangelischen Kirche. Da geht es um den Mut, das ganze Leben zu wagen. Wir haben in diesem Jahr bewusst junge Gemeindemitglieder gefragt, ob sie für uns musizieren und ihr Können zeigen, und laden Sie ein, mit uns innezuhalten, mittwochs für eine halbe Stunde und freuen uns auf Sie!

Herzlich, Ihre
Pfr.in Susanne Komorowski

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